Verschlüsseln von E-Mails

Es gibt viele Situationen, in denen man E-Mails versenden möchte, die nicht jeder theoretisch mitlesen kann. Wir versenden zum Beispiel Passwörter, wenn es geht, immer verschlüsselt.

Das Verschlüsseln von E-Mails muss keine Raketenwissenschaft sein. Wir haben Ihnen Webseiten herausgesucht, wo Ihnen gezeigt wird, wie es geht.

Das Verschlüsseln von E-Mails wäre für normale E-Mails vielleicht etwas übertrieben, kann in bestimmten Situationen und für bestimmte Nachrichten sinnvoll sein. Leider ist die Technik dazu noch nicht so konsumentenfreundlich wie sie sein könnte. Wir erwarten aber rasche Fortschritte in den kommenden Jahren, da seit dem Snowden-Skandal die Notwendigkeit von Verschlüsselung auf breite Akzeptenz stößt. Hier sind ein paar Anleitungen nach dem in 2017 aktuellen Stand der Technik:

Anleitungen für Apple

Kleine Artikel-Auswahl aus dem Internet:

Hinweise:

  1. S/Mime-Verschlüsselungen funktionieren für MacOS (MacBooks, iMac, MacPro…) und iOS (iPhone, iPad…)
  2. PGP-Verschlüsselungen funktionieren nur für MacOS (MacBooks, iMac, MacPro…)
  3. Beachten Sie beim Einrichten der E-Mail-Konten, SSL für die Datenübertragung einzuschalten (beim TBA Standard)

Anleitungen für Windows

Kleine Artikel-Auswahl aus dem Internet:

Hinweis: Beachten Sie beim Einrichten der E-Mail-Konten, SSL für die Datenübertragung einzuschalten (beim TBA Standard)

TBA-Empfehlung von Zertifikat-Anbietern

Für das Verschlüsseln von E-Mails benötigen Sie das Zerifikat einer offiziellen Zertifizierungsstelle.

Kostenpflichtige Zertifikate

Kostenpflichtige S/MIME-Zertifikate sind u.a. gleich für mehrere Jahre (bis zu 5) buchbar und zudem verlängerbar. Es ist also deutlich weniger Aufwand damit. Empfehlung:

Kostenlose Zertifikate

Kostenlose S/MIME-Zertifikate müssen in der Regel jedes Jahr neu beantragt und installiert werden, Empfehlung:

Tipp: Abgelaufene Zertifikate bitte nicht löschen. Wenn ein Zertifikat verloren geht, kann man damit verschlüsselte E-Mails später nicht mehr lesen.

Weitere Hinweise:
  • Nicht alle E-Mail-Programme unterstützen S/MIME. User könnte dan verwirren, dass sie in der E-Mail einen Dateianhang mit einer Schlüsseldatei (.P7s/.P12) angezeigt bekommen. S/MIME ist aber inzwischen Industriestandard, und wird von den meisten E-Mail-Programmen unterstützt.
  • E-Mail-Zertifikate sind nicht für die Bearbeitung mit Webmail (also über einen Browser direkt online) geeignet, da man dort (zur Zeit noch) die benötigte Schlüsseldatei nicht hinterlegen kann.
  • Schadschoftware, die in einer E-Mail versehentlich mit verschlüsselt und verschickt wurde (z.B. als Weiterleitung), kann von Anti-Viren-Programmen oft nicht abgefischt werden. Kein Problem, wenn Ihre E-Mail keine Anhänge enthält.
  • Verschlüsselte E-Mails sind nur so gut wie das Passwort Ihres Computers. Wenn Ihr Labtop/Mobile abhanden kommt und das Passwort richtig erraten wurde, hat der Dieb Zugang zu allem auf dem Computer, auch zu Ihren verschlüsseltn E-Mails.
 
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