Leider nein: Wenn tatsächlich kein brauchbarer Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zustande kommt, ist die gesetzliche Lage eindeutig: Ein Dienstleister darf ohne entsprechenden Vertrag vom Auftraggeber nicht eingesetzt werden, wenn es sich um eine Verarbeitung im Auftrag handelt und dieses ist beim Webdesign und insbesondere dem Webhosting regelmäßig der Fall.

Eine dennoch erfolgende Kooperation ist rechtswidrig; hohe Bußgelder drohen und werden auch verhängt. Zusätzlich verstößt der Auftraggeber dabei gegen eigene Sorgfaltspflichten. Kommt es hier zu einem Schaden, haftet neben dem Unternehmen auch das Management – und zwar persönlich! Eine Versicherung wird bei offensichtlichen Pflichtverstößen dieser Art im Zweifel nicht einspringen. Das Risiko sollte also nicht unterschätzt werden. Quelle: activemind.de