Was war noch mal Webhosting?

Um eine Website im Internet präsentieren zu können, benötigt man ausreichend Speicherplatz und weitere Funktionalitäten auf einen rund um die Uhr mit dem Internet verbundenen Computer (Webserver). Die Verwendung eines eigenen Webservers ist aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Gängige Praxis ist es daher für die meisten geschäftlichen und privaten Webseitenbetreiber, Serverplatz auf einem externen Webserver für diesen Zweck anzumieten. Diese Dienstleistung nennt man Webhosting und wird vom TBA-Berlin angeboten.

Und ist dies eine Auftragsdatenverarbeitung?

Die Antwort: ganz klar! – Serviceleistungen eines Website-Hosters, „wie das Entgegennehmen und Archivieren von E-Mails der Kunden oder Interessenten oder von Kontaktformulareintragungen auf der Website im Auftrag, das Tracking des Verhaltens der Website-Nutzer im Auftrag usw.sind als Datenverarbeitung im Auftrag … einzuordnen.“ (BayLDA).

Personenbezogene Daten, die geregelt werden müssen, fallen nach neuer Rechtsprechung sogar bereits an, wenn man nur die Website im Internet bereitstellt, denn: IP-Adressen sind laut BGH personenbezogene Daten. Spätestens bei den E-Mails, die in den meisten Fällen gemeinsam mit Ihrer Website auf unserem Webserver verwaltet werden, ist glasklar, dass es hier personenbezogene Daten von Ihnen verwaltet werden.